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La Gomera

ist ein Kleinod für jeden Entdecker und individuell reisenden Feriengast und natürlich ein Paradies für Naturfreunde und Wanderer. Nirgendwo auf den Kanarischen Inseln ist die Landschaft so wildromantisch wie auf La Gomera. 

Karge Berge, gewaltige Schluchten, fruchtbare Täler, eine üppige Vegetation im zentralen Hochland, hier besonders der tropische Nebelwald El Cedro und die steil terrassierten Berghänge prägen das Bild La Gomeras. In den malerischen kleinen Dörfern herrscht Ruhe und Beschaulichkeit, eine Ursprünglichkeit fern jeder Hektik.
 

 

Insel Infos Gomera

Wenn Sie auf den Spuren von dem untergegangenen Atlantis sind, müssen wir Sie an dieser Stelle leider enttäuschen. Platon war der erste der diese gewagte These aufstellte, die aber heute nicht mehr hinreicht um die Entstehung dieses Paradieses zu erklären.

Geben wir uns vorerst damit zufrieden, dass die Erdkruste aus verschiedenen Platten besteht, die sich unter hohen Druck zu Gebirgen auffalten. Sollten Sie, liebe Urlauber noch auf andere Theorien stoßen, zögern Sie nicht, uns diese mitzuteilen.

Entdeckern und Wanderern sei diese Insel ohnehin ans Herz gelegt: freigelegte Vulkanschlote (Roques), Gesteinsschichten, die bis zu 12 Millionen Jahre alt sind und viele viele Wandermöglichkeiten laden zum Entdecken ein. Das alles bei einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 20 bis 22 Grad C.

Genießen Sie tropische Früchte aus dem Norden der Insel und frischen Fisch entlang der Küste sowie ein beeindruckendes vielseitiges Grün im Inneren der Insel La Gomera.


 


 

Klima auf Gomera

Prinzipiell hängt die Temperatur auf Gomera immer von der Höhenlage ab. 

Jede 100 Meter, die Sie nach oben steigen nimmt die Temperatur um ca. 1 Grad ab.

Während unserer kalten Jahreszeit in Deutschland im Januar / Februar liegt die durchschnittliche Temperatur auf La Gomera bei ca. 20 Grad C

An der Südküste können Sie in der Zeit von Juli bis September mit mittleren Temperaturen um die 27 Grad  bis 29 Grad C rechnen. Im Norden liegt die Temperatur zur gleichen Zeit etwa um 2 bis 3 Grad niedriger.

Die Wassertemperatur liegt bei erfrischenden 20 Grad C im Jahresmittel, sie steigt im August / September auf 23 Grad C und fällt im Frühjahr nicht unter die 17 Grad C Marke.

Monat Sonnenstunden
 je Tag
max. Temperatur
 in Grad Celsius
Wassertemperatur
 in Grad Celsius

Januar

5

20

18

Februar

6

20

18

März

7

21

19

April

8

22

19

Mai

9

23

20

Juni

10

25

21

Juli

11

27

22

August

10

29

23

September

8

27

23

Oktober

6

25

22

November

6

23

22

Dezember

5

21

21

 

Flora und Fauna

Die Botanik der Insel la Gomera zieht aufgrund der hohen Vielfalt von einheimischen Pflanzen viele Wissenschaftlicher in ihren Bann. Ein Großteil der hier zu bestaunenden Pflanzen lassen sich tatsächlich ausschließlich auf dieser Insel betrachten.

In Meeresnähe finden Sie das typische niedrige Strauchwerk wie Tabaiba, Cardones oder Verodes um nur einige zu nennen.

Historische Palmwälder und wilde Ölbäumen finden Sie an den feuchten Nordhängen.

Die dichten Kronen und gewundenen Stämme des extrem feuchten Waldes machen sich in der Höhe ab 500 Metern breit, hier finden Sie auch Dickblättrige- und Dauergrüne Hölzer wie den Lorbeerbaum. Ab einer Höhe von 1000 Metern wird der Wald wieder kleinwüchsig mit wilden Ölbäumen und Fayas.

Auf den kargen Felsen der feuchten Zonen siedelt sich gerne die kanarische Zeder und der Erdbeerbaum an. Kiefernwälder findet man auf Gomera nicht. Im Norden können Sie tropische und subtropische Früchte ernten wie Mangos, Avocados, Bananen und Papayas.

Was die Tierwelt betrifft, so leben auf der Insel ca. 40 Nest bauende Vogelarten, 3 Fledermausarten, 3 Eidechsenarten, 1 Amphibienart sowie mindestens 2000 Insektenarten. Es gibt also viel zu entdecken.

 

Die Hauptstadt San Sebastian

Der Begriff Hauptort trifft wohl eher zu, denn mit seinen ca. 5600 Einwohnern ist San Sebastian recht übersichtlich und hatte doch schon sehr prominenten Besuch.

Wenn auch nur zum Wasserfassen, so suchte Christoph Kolumbus Gomera öfters auf.

Am 6. September des Jahres 1492 verließ Kolumbus schwer bepackt den Hafen von San Sebastian und trat die Entdeckung der neuen Welt an.

Hätte es zu seiner Zeit schon den beschaulichen Plaza de Las Americas im Stadtzentrum von San Sebastian gegeben, so wäre er bestimmt noch auf einen Kaffee geblieben. Aber der Urlauber sollte sich diesen, von kleinen Cafes umsäumten Platz, nicht entgehen lassen, zumal er auch das Herzstück der Stadt ausmacht.

Ein weitere Blickfang ist auch das ehemalige Rathaus an der Ostseite des Platzes mit den herrlichen kanarischen Holzbalkonen.

Das wohl älteste Gebäude der Stadt befindet sich ein paar Schritte weiter in nördlicher Richtung, das Zollhaus, vor dem auch der wöchentliche Markt stattfindet, stammt aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Gebäude diente früher als Inselgefängnis und als Zwischenlager für die zum Export bestimmten Waren. Im Inneren des Gebäudes hat, wie Eingangs erwähnt auch Kolumbus schon seinen Durst gestillt. Hier steht der Kolumbus Brunnen mit einer kleinen Tafel versehen: Mit diesem Wasser taufte Kolumbus Amerika. Garantieren können wir Ihnen das allerdings nicht.

San Sebastian

 

Die kleine Hauptstadt von La Gomera ist San Sebastian. So klein das Städtchen auch ist, es verfügt über alle notwendigen Einrichtungen. Einen Hafen, kleine verträumte Einkaufsgassen, einige historische Bauten, eine Kirche mit historischem Stadtkern, Banken, Autovermieter und was der Tourist oder der Einheimische sonst so benötigt. Mit ca. 5000 Einwohnern findet man in San Sebastian hinter kleinen Mauern noch eine ländliche Atmosphäre. Obst - und Gemüsegärten und Familientrubel. Eine Stadtbesichtigung ist in jedem Fall empfehlenswert.

 

 

Das Valle Gran Rey

Das Tal der Könige heißt natürlich nicht umsonst so. Dieses traumhafte Stückchen Erde gleicht einer Essenz der idealen Urlaubsumgebung. Durch jahrelange Handarbeit erstellte fruchtbare terrassierte Hänge, paradiesisch anmutende Pflanzen in einer Farben- und Formenvielfalt wie sie der Besucher nur selten zu Gesicht bekommt, allerorten Palmen und verschlungene romantische Wege die zu unermüdlichen Entdeckungsreisen einladen.


La Calera liegt nur ca. 15 Minuten vom Meer entfernt und ist wohl das schönste Verwaltungszentrum der gesamten Kanaren. Es liegt mit seiner strahlend weißen Fassade direkt am Hang. Zwischen den durch kleine Gassen verbundenen Häusern sprießen überall bunte Pflanzen hervor und beglücken den Betrachter mit einem phantastischen Farbenspiel.


El Guro

Der kleine Künstlerort liegt direkt oberhalb von La Calera und enthält sehr viel kleine Galerien und Ateliers. Hier können Sie dem Kunstverständigen direkt über die Schulter schauen, der sich von den gackernden Hühnern und der guten Luft inspirieren lässt.


Hermigua

Hermigua liegt eingebettet von Bananenplantagen im Norden und ist der zweitgrößte Ort auf Gomera. Die Gemeinde Hermigua und das benachbarte Agulo bildeten aufgrund der fruchtbaren Lage und der Nähe zur Hauptstadt ehemals ein Ureinwohnergebiet.

El Valle Alto hieß die erste Siedlung von Hermigua, wo sich auch die Kirche von Santo Domingo und das gleichnamige Kloster aus dem Baujahr 1515 bis 1520 befindet. Später kam der neue Teil El Valle Bajo mit der 1650 entstandenen Kirche Nuestra Senora de la Encarnation dazu.

 

Der Garajonay Nationalpark

Häufig von Passatwolken verhüllt, wird sich der Zauber dieses faszinierenden Gebirges auch über Sie legen.

Wie ein verwunschenes Paradies beherbergt das Gebirge eine immerfeuchte Vegetation, die man auch als Laurisilva bezeichnet, was so viel heißt wie Lorbeerbaumwald.

Den besten auf Gomera verarbeiteten Palmenhonig erhalten Sie in Taguluche und in verschiedenen Ortsteilen von Valle Hermoso.

Die dominanteste Palmenart mit über hunderttausend Exemplaren ist die Phoenix Canariensis.

Die Palme ist für den Gomero von großem Interesse: Datteln zur Ernährung der Tiere, Palmenwedel im Handwerk und die stärkeren Teile der Wedel als Stöcker. Der wohl meist verbreiteste Verwendungszweck ist die Gewinnung des Palmenhonig (Miel de Palma).

Zur Gewinnung wird zunächst die Palmenkrone freigelegt und mit einem Schnitt wird der Saft heraus getrieben.

Durch langsames Kochen wird der Saft zu Honig verarbeitet und im Anschluss daran gefiltert und abgefüllt. Für einen Liter Palmenhonig benötigt man etwa 5 bis 8 Liter Palmensaft.


Wandern auf La Gomera

Auf Gomera genießt der Wanderfreudige ein weit verzweigtes Netz von Verbindungswegen in den unterschiedlichsten Ebenen und Regionen. Unterschätzen Sie nur nicht die immer wieder auftauchende Berge die erst einmal erklommen werden wollen. Überall auf der Insel erhalten Sie gutes Kartenmaterial.
 




 

Radfahren auf La Gomera

Für alle Freunde des Fahrradsports werden organisierte Touren durch verschiedene Regionen der Insel angeboten.

 

Tennis auf La Gomera

Das Hotel Gran Rey bietet Hotelgästen und auch anderen Urlaubern die Möglichkeit zum Tennis spielen. Weitere Informationen erhalten Sie an der Rezeption in der Eingangshalle im Hotel selbst.

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