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Pollensa |
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Pollensa
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Der Ort Pollensa |
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Inmitten des fruchtbaren Tals der Horta de Pollenca gelegen,
lädt das im nördlichsten Teil der Serra de Tramuntana eingebettete
Kulturstädtchen seine Besucher zum Bummeln und Verweilen ein. Das schöne,
altertümliche und sehenswerte Pollenca liegt nur wenige Kilometer
landeinwärts nördlich der Bucht von Alcudia. Der Flughafen von Palma ist in
etwa 45 Minuten zu erreichen. |
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Das Stadtbild dieses beschaulichen Städtchens wird geprägt von kleinen und
verwinkelten Gassen, gesäumt von ockerfarbenen Steinhäusern mit hübsch verzierten
Balkongeländern. Nach einem abwechslungsreichen Bummel durch die charmante
Altstadt, z.B. um die künstlerische Tradition Pollencas zu entdecken, bietet
am zentralen Punkt der Plaza Major gemütliche Bänke unter schattenspendenden
Bäumen Erholung. Viele kleine Cafes und Bars sind ideale Orte, um das lokale
Leben rundherum auf sich wirken zu lassen. Glücklicherweise konnte Pollenca
die Tradition und Geschichte erhalten und ist nicht dem Massentourismus
verfallen. |
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Seit jeher schon hat Pollenca Künstler aller Richtungen angezogen. So zählt
z.B. auch Agatha Christi zu den ehemaligen Bewohnern. Zahlreiche
Kunstgalerien ziehen heute viele Besucher in ihren Bann. Feilgeboten wird
außergewöhnliches Kunsthandwerk, wunderschöne Handarbeit und keinesfalls
Massenware aus China. Die Kunstszene hat sich inzwischen einen Namen
gemacht, besonders zu erwähnen gilt der Sommersalon der Malerei, der seit
den 1960er Jahren jährlich im Museum von Pollenca stattfindet. Einheimische
Kunst und Kultur wird Ihnen auch in den beiden Museen Dionis Bennassar und
Marti Vincenc geboten. Sie sind einen Besuch wert. |
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Ganz egal, welche der schönen Gassen Sie zum Flanieren wählen, Sie gelangen
immer auf die im Ortskern befindliche attraktive Plaza Major. Gerühmt als
der schönste Marktplatz der Insel, treffen sich hier am Abend viele
Einheimische und Neu-Mallorquiner, aber auch einige Touristen. Besonders an
Sonntagen ist hier ein reges Treiben anzutreffen, da dies der Markttag ist,
an dem die Einheimischen ihre Produkte aus dem Landbau anbieten. Nicht nur
Touristen kommen her, sondern auch die einheimische Bevölkerung ist
beeindruckt von dem multikulturellen Anziehungspunkt. |
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Offensichtlich wird in Pollenca kein großer Wert auf sesshafte Touristen
gelegt, da das Angebot von Hotels und Ferienunterkünften recht begrenzt ist.
Überwiegend sind es die Tagesgäste, die sich die Schönheit dieses durchaus
charmanten Landstädtchens nicht entgehen lassen wollen. Nach einem erfüllten
Urlaubstag, der sowohl mit Kunst, Kultur, kulinarischen Genüssen und der
traumhaften Natur, aber auch mit wunderbaren Spaziergängen Körper und Seele
beglückt hat, kehren die meisten Besucher zu ihren Unterkünften am Meer
zurück. |
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| Pollenca ist
nachweislich eine der ältesten Siedlungen auf Mallorca. Die Talayot-Kultur
hinterließ schon vor ca. 3.000 Jahren erste Spuren. Die Römer, die im 2.
Jahrhundert die Stadt Pollentia direkt am Meer gründeten, verewigten sich im
Jahr 123 mit dem Bau einer Brücke zur Wasserversorgung der Stadt, der Pont
Roma, die den Torrent de San Jordi nördlich der heutigen Stadt überspannt.
Somit gilt die zweibogige Steinbrücke als das älteste Bauwerk der Stadt.
Nachdem die Vandalen im 5.Jahrhundert die Stadt dem Erdboden gleich machten,
zogen die Bewohner ins Landesinnere und gründeten eine neue Stadt, das
heutige Pollenca. Der maurische Einfluss wird im Zentrum der Stadt noch
deutlich. Jedoch auch die umliegenden Windmühlen, die die Mauren zur
Bewässerung des Landes bauten, belegen ihr Wirken und verwandelten ehemals
das Tal in einen fruchtbaren Garten. Die Kultivierung der Zitronen-,
Apfelsinen- und Mandelbäume gehen auch auf diese Zeit zurück und
ermöglichten damals bis heute die Ansiedelung von Fincas mit
landwirtschaftlicher Nutzung. |
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| 1229 eroberte der
christliche König Jaume I. die Insel und vertrieb somit die Mauren. Er
brachte die christliche Welt und die katalanische Kultur mit und ließ viele
noch heute erhaltene historische Bauten, vor allem Kirchen errichten, die
gegenwärtig noch das Gesicht der Stadt prägen. Daher ist es auch keineswegs
erstaunlich, dass die Auswahl an Sehenswürdigkeiten, auf die die Einwohner
dieses beschaulichen und geschichtsträchtigen Städtchens besonders stolz
sind, entsprechend groß ist. |
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Beginnen Sie die Entdeckungsreise am besten direkt an der Plaza Major, die
schon seit dem 19. Jahrhundert ein Treffpunkt von Intellektuellen und Künstlern
ist. Rings um den Platz haben Sie die Möglichkeit, sich in zahlreichen
Galerien dem Kunstgenuss hinzugeben. Nicht zu übersehen ist jedoch die
bedeutende Pfarrkirche Nostra Senyora dels Angels, deren Errichtung schon im
13. Jahrhundert zu Ehren der Stadtheiligen begonnen wurde und im 18.
Jahrhundert in ihrer heutigen Form auf dem Grundriss der damaligen Basilika
fertiggestellt wurde. Der Glockenturm wurde über einem Wehrturm aus dem 15.
Jahrhundert gebaut. Im Innern der mächtigen Kirche erstaunt Sie die Skulptur
der Schutzpatronin der Stadt, die heilige Jungfrau von den Engeln. Der
imposante Barrockaltar aus dem Jahr 1754 stammt aus der ehemaligen
Jesuitenkirche Monti-Sion und wurde nach der Vertreibung der Jesuiten in die
Pfarrkirche gebracht. Das ehemalige Jesuitenkloster aus dem 18. Jahrhundert
wurde seinerzeit bis zur Vertreibung von Ordensmitgliedern bewohnt. Heute
ist in einem Teil des Monti-Sion Gebäudekomplexes das Rathaus von Pollenca
untergebracht. |
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| Ganz in der Nähe der
Plaza Major erwartet Sie auf der Plaza de L’Almoina, übersetzt auch ‚Almosen
Platz‘ genannt, das Wahrzeichen von Pollenca: der 1827 erbaute Brunnen Font
del Gall mit dem Wappentier der Stadt, einem schmiedeeisernen Hahn. Wenige Schritte von der Plaza Major entfernt thront das im 17. Jahrhundert erbaute ehemalige Dominikanerkloster Santo Domingo, das aus einer Kirche und einem Klosterhof besteht. In einem Gebäudeflügel ist das Stadtmuseum beherbergt, das Waffen, archäologische Funde und sowohl Gemälde der modernen Malerei als auch religiöse Bilder aus der Gotik und Keramiken ausstellt. Andere Bereiche werden auch als Kulturzentrum genutzt. Das alljährlich stattfindende berühmte Festival Internacional de Musica Classica hat hier einen würdigen Rahmen gefunden und ein wunderbarer Park, mit Palmen, Olivenbäumen und Kräutern bepflanzt, rundet den stilvollen Eindruck entsprechend ab. |
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Mit Ihrem Mietwagen fahren Sie auf der Straße nach Palma in
südlicher Richtung bis Kilometer 52 und biegen dort in eine schmale
Teerstraße ab in Richtung Puig de Santa Maria. Zwar ist der
serpentinenreiche Weg noch immer mit dem Auto zu befahren, doch endet die
sehr steile Zufahrt abrupt ohne Parkmöglichkeit. Aus diesem Grund ist es
ratsam, nach der Abbiegung Ausschau nach einem Parkplatz zu halten und den
Weg zu Fuß fortzusetzen. Je nach Kondition dauert der Aufstieg von hier etwa
30-60 Minuten. Entlang des Weges sehen Sie Felder mit Feigen und
Johannisbrotbäumen, unterbrochen von landestypischer Bebauung und schön
angelegten Gärten. Steineichen am Wegrand spenden Schatten. |
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Der geteerte Weg geht nach einigen Haarnadelkurven in den sehr holprigen
gepflasterten Pilgerweg über. Der Anstieg ist sehr steil, wird aber nach
jeder Wegbiegung mit unbeschreiblichen Ausblicken belohnt. Mal sind es die
Gebirgsketten, mal Pollenca, mal die Buchten, die Sie erfreuen. Endlich
haben Sie den Gipfel erreicht und werden von der Klosteranlage begrüßt. Sie
wurde im Jahr 1348 gegründet als schwarze Pest wütete und der Bischof von
Palma hier eine Kapelle errichten ließ. Wenig später gründeten drei Nonnen
auf dem Puig de Maria ein Internat für Frauen. Im 15. Jahrhundert wurde der
Bau um eine Wehrmauer und einen Turm zum Schutz der Stadt vor
Piratenangriffen erweitert. Mönche verschiedener Orden bewohnten das Kloster
von 1370 bis 1998. |
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Im Innern der Kirche finden Sie eine Madonnen Statue und eine bezaubernde
Krippendarstellung. Ferner sind im Treppengang Münzen, Haushaltsgegenstände
aus der Klosterküche und Schreinerwerkzeug ausgestellt. Sie können die gesamte Klosteranlage besichtigen und von den verschiedenen Ebenen Ihre Blicke über die grandiose Landschaft schweifen lassen. Plätze für ein mitgebrachtes Picknick sind vorhanden. Ein Kiosk sorgt für Kaffee, Getränke und Kleinigkeiten. Die Klosterküche steht für Selbstversorger bereit und wird gerade an Wochenenden von Familien und Jugendgruppen gern in Anspruch genommen. Um sich an warmen Tagen nach einem Ausflug im Meer eine Erfrischung zu gönnen, bietet sich der schöne lange Sandstrand von Port de Pollenca an, der links und rechts des Yachthafens entlang zieht. Schöner weißer feiner Sand an dem flach abfallenden Strand ist bestens geeignet für ein erholsames Sonnenbad. Der ebene Einstig ins Meer zieht natürlich besonders Familien mit Kindern an, sodass es in der Hochsaison auch schon manchmal eng werden kann. |
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