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Pollensa

Mallorca Nord

Pollensa 

Der Ort Pollensa 

   
Inmitten des fruchtbaren Tals der Horta de Pollenca gelegen, lädt das im nördlichsten Teil der Serra de Tramuntana eingebettete Kulturstädtchen seine Besucher zum Bummeln und Verweilen ein. Das schöne, altertümliche und sehenswerte Pollenca liegt nur wenige Kilometer landeinwärts nördlich der Bucht von Alcudia. Der Flughafen von Palma ist in etwa 45 Minuten zu erreichen. Zusammen mit den Touristenorten Port de Pollenca und Cala Sant Vicenc bildet der Hauptort Pollenca die gleichnamige Gemeinde mit etwa 17.000 Einwohnern. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 150 km² bis über die gesamte Halbinsel Formentor. Während Pollenca ca. 7 Kilometer von der Küste entfernt ist, liegen die beiden anderen Orte direkt am Wasser. 
   
Das Stadtbild dieses beschaulichen Städtchens wird geprägt von kleinen und verwinkelten Gassen, gesäumt von ockerfarbenen Steinhäusern mit hübsch verzierten Balkongeländern. Nach einem abwechslungsreichen Bummel durch die charmante Altstadt, z.B. um die künstlerische Tradition Pollencas zu entdecken, bietet am zentralen Punkt der Plaza Major gemütliche Bänke unter schattenspendenden Bäumen Erholung. Viele kleine Cafes und Bars sind ideale Orte, um das lokale Leben rundherum auf sich wirken zu lassen. Glücklicherweise konnte Pollenca die Tradition und Geschichte erhalten und ist nicht dem Massentourismus verfallen. 
 
Seit jeher schon hat Pollenca Künstler aller Richtungen angezogen. So zählt z.B. auch Agatha Christi zu den ehemaligen Bewohnern. Zahlreiche Kunstgalerien ziehen heute viele Besucher in ihren Bann. Feilgeboten wird außergewöhnliches Kunsthandwerk, wunderschöne Handarbeit und keinesfalls Massenware aus China. Die Kunstszene hat sich inzwischen einen Namen gemacht, besonders zu erwähnen gilt der Sommersalon der Malerei, der seit den 1960er Jahren jährlich im Museum von Pollenca stattfindet. Einheimische Kunst und Kultur wird Ihnen auch in den beiden Museen Dionis Bennassar und Marti Vincenc geboten. Sie sind einen Besuch wert.  
 
 
Ganz egal, welche der schönen Gassen Sie zum Flanieren wählen, Sie gelangen immer auf die im Ortskern befindliche attraktive Plaza Major. Gerühmt als der schönste Marktplatz der Insel, treffen sich hier am Abend viele Einheimische und Neu-Mallorquiner, aber auch einige Touristen. Besonders an Sonntagen ist hier ein reges Treiben anzutreffen, da dies der Markttag ist, an dem die Einheimischen ihre Produkte aus dem Landbau anbieten. Nicht nur Touristen kommen her, sondern auch die einheimische Bevölkerung ist beeindruckt von dem multikulturellen Anziehungspunkt. 
    
Offensichtlich wird in Pollenca kein großer Wert auf sesshafte Touristen gelegt, da das Angebot von Hotels und Ferienunterkünften recht begrenzt ist. überwiegend sind es die Tagesgäste, die sich die Schönheit dieses durchaus charmanten Landstädtchens nicht entgehen lassen wollen. Nach einem erfüllten Urlaubstag, der sowohl mit Kunst, Kultur, kulinarischen Genüssen und der traumhaften Natur, aber auch mit wunderbaren Spaziergängen Körper und Seele beglückt hat, kehren die meisten Besucher zu ihren Unterkünften am Meer zurück. 
   
Pollenca ist nachweislich eine der ältesten Siedlungen auf Mallorca. Die Talayot-Kultur hinterließ schon vor ca. 3.000 Jahren erste Spuren. Die Römer, die im 2. Jahrhundert die Stadt Pollentia direkt am Meer gründeten, verewigten sich im Jahr 123 mit dem Bau einer Brücke zur Wasserversorgung der Stadt, der Pont Roma, die den Torrent de San Jordi nördlich der heutigen Stadt überspannt. Somit gilt die zweibogige Steinbrücke als das älteste Bauwerk der Stadt.

Nachdem die Vandalen im 5.Jahrhundert die Stadt dem Erdboden gleich machten, zogen die Bewohner ins Landesinnere und gründeten eine neue Stadt, das heutige Pollenca. Der maurische Einfluss wird im Zentrum der Stadt noch deutlich. Jedoch auch die umliegenden Windmühlen, die die Mauren zur Bewässerung des Landes bauten, belegen ihr Wirken und verwandelten ehemals das Tal in einen fruchtbaren Garten. Die Kultivierung der Zitronen-, Apfelsinen- und Mandelbäume gehen auch auf diese Zeit zurück und ermöglichten damals bis heute die Ansiedelung von Fincas mit landwirtschaftlicher Nutzung. 
     
1229 eroberte der christliche König Jaume I. die Insel und vertrieb somit die Mauren. Er brachte die christliche Welt und die katalanische Kultur mit und ließ viele noch heute erhaltene historische Bauten, vor allem Kirchen errichten, die gegenwärtig noch das Gesicht der Stadt prägen. Daher ist es auch keineswegs erstaunlich, dass die Auswahl an Sehenswürdigkeiten, auf die die Einwohner dieses beschaulichen und geschichtsträchtigen Städtchens besonders stolz sind, entsprechend groß ist. 
    
Beginnen Sie die Entdeckungsreise am besten direkt an der Plaza Major, die schon seit dem 19. Jahrhundert ein Treffpunkt von Intellektuellen und Künstlern ist. Rings um den Platz haben Sie die Möglichkeit, sich in zahlreichen Galerien dem Kunstgenuss hinzugeben. Nicht zu übersehen ist jedoch die bedeutende Pfarrkirche Nostra Senyora dels Angels, deren Errichtung schon im 13. Jahrhundert zu Ehren der Stadtheiligen begonnen wurde und im 18. Jahrhundert in ihrer heutigen Form auf dem Grundriss der damaligen Basilika fertiggestellt wurde.

Der Glockenturm wurde über einem Wehrturm aus dem 15. Jahrhundert gebaut. Im Innern der mächtigen Kirche erstaunt Sie die Skulptur der Schutzpatronin der Stadt, die heilige Jungfrau von den Engeln. Der imposante Barrockaltar aus dem Jahr 1754 stammt aus der ehemaligen Jesuitenkirche Monti-Sion und wurde nach der Vertreibung der Jesuiten in die Pfarrkirche gebracht. Das ehemalige Jesuitenkloster aus dem 18. Jahrhundert wurde seinerzeit bis zur Vertreibung von Ordensmitgliedern bewohnt. Heute ist in einem Teil des Monti-Sion Gebäudekomplexes das Rathaus von Pollenca untergebracht. 
   
Ganz in der Nähe der Plaza Major erwartet Sie auf der Plaza de LAlmoina, übersetzt auch Almosen Platz genannt, das Wahrzeichen von Pollenca: der 1827 erbaute Brunnen Font del Gall mit dem Wappentier der Stadt, einem schmiedeeisernen Hahn. Wenige Schritte von der Plaza Major entfernt thront das im 17. Jahrhundert erbaute ehemalige Dominikanerkloster Santo Domingo, das aus einer Kirche und einem Klosterhof besteht.

In einem Gebäudeflügel ist das Stadtmuseum beherbergt, das Waffen, archäologische Funde und sowohl Gemälde der modernen Malerei als auch religiöse Bilder aus der Gotik und Keramiken ausstellt. Andere Bereiche werden auch als Kulturzentrum genutzt. Das alljährlich stattfindende berühmte Festival Internacional de Musica Classica hat hier einen würdigen Rahmen gefunden und ein wunderbarer Park, mit Palmen, Olivenbäumen und Kräutern bepflanzt, rundet den stilvollen Eindruck entsprechend ab. 
 
   
Eingebettet in diesen wunderschönen Park, in dem Sie eine himmlische Ruhe genießen können, steht die Klosterkirche Nostra Senyora del Roser mit ihrer barocken Fassade. Sie ist der Jungfrau vom Rosenkranz gewidmet, was auch eine kostbare Skulptur, die Sie in der Mittelnische der Kirche finden, noch betont. Zu besonderen Anlässen können Sie den Klängen einer Orgel aus der Barockzeit lauschen. Wieder zurück im Park, der auch Jardin Joan Mas genannt wird, erinnert ein Bronzedenkmal an den einstigen Kämpfer. Joan Mas, der 1550 Pollenca gegen einen Piratenangriff verteidigt hat, liegt in der Klosterkirche begraben. Umgeben vom Duft der umliegenden ölbäume, Lorbeer- und Rosmarinsträuchern können Sie sich dem Wasserspiel des antiken Wasserrades hingeben und entspannen. 
   
   
Was Sie keinesfalls versäumen sollten, ist der Aufstieg zum 170 Meter hohen Kalvarienberg über die gleichnamige Treppe. Gleich hinter dem Rathaus beginnt die historische Treppe mit ihren 365 Stufen und jede einzelne lohnt sich hinaufzusteigen. Der Weg ist gesäumt von Zypressen und immer wieder können Sie kleine Gärten und bezaubernde Häuser dahinter entdecken. Auf dem Gipfel des Hügels erwartet Sie eine kleine schlichte Kapelle im neogotischen Stil.

Das Innere wird mit einer Statue aus dem Jahr 1448, die Christus und die Jungfrau Maria darstellt, geschmückt. Auch wenn der Aufstieg etwas Anstrengung verspricht, so werden Sie oben mit einem phantastischen Panoramablick über die Stadt, die ausgedehnten Obstgärten, die Buchten von Pollenca und Alcudia bis zum Cap Formentor mehr als belohnt. Bei einem gemütlichen Picknick auf dem Kalvarienberg und dem Blick über Strand und Meer werden Sie auch den 333 Meter hohen Klosterberg Puig de Maria, der Pollenca vom Meer trennt, nicht übersehen. Eine Wanderung hinauf zur Bergspitze wird auch hier mit einem traumhaften Ausblick belohnt.  
   
   
 
   
   
Mit Ihrem Mietwagen fahren Sie auf der Straße nach Palma in südlicher Richtung bis Kilometer 52 und biegen dort in eine schmale Teerstraße ab in Richtung Puig de Santa Maria. Zwar ist der serpentinenreiche Weg noch immer mit dem Auto zu befahren, doch endet die sehr steile Zufahrt abrupt ohne Parkmöglichkeit. Aus diesem Grund ist es ratsam, nach der Abbiegung Ausschau nach einem Parkplatz zu halten und den Weg zu Fuß fortzusetzen. Je nach Kondition dauert der Aufstieg von hier etwa 30-60 Minuten. Entlang des Weges sehen Sie Felder mit Feigen und Johannisbrotbäumen, unterbrochen von landestypischer Bebauung und schön angelegten Gärten. Steineichen am Wegrand spenden Schatten. 
   
Der geteerte Weg geht nach einigen Haarnadelkurven in den sehr holprigen gepflasterten Pilgerweg über. Der Anstieg ist sehr steil, wird aber nach jeder Wegbiegung mit unbeschreiblichen Ausblicken belohnt. Mal sind es die Gebirgsketten, mal Pollenca, mal die Buchten, die Sie erfreuen. Endlich haben Sie den Gipfel erreicht und werden von der Klosteranlage begrüßt. Sie wurde im Jahr 1348 gegründet als schwarze Pest wütete und der Bischof von Palma hier eine Kapelle errichten ließ. Wenig später gründeten drei Nonnen auf dem Puig de Maria ein Internat für Frauen. Im 15. Jahrhundert wurde der Bau um eine Wehrmauer und einen Turm zum Schutz der Stadt vor Piratenangriffen erweitert. Mönche verschiedener Orden bewohnten das Kloster von 1370 bis 1998. 
   
Im Innern der Kirche finden Sie eine Madonnen Statue und eine bezaubernde Krippendarstellung. Ferner sind im Treppengang Münzen, Haushaltsgegenstände aus der Klosterküche und Schreinerwerkzeug ausgestellt. Sie können die gesamte Klosteranlage besichtigen und von den verschiedenen Ebenen Ihre Blicke über die grandiose Landschaft schweifen lassen. Plätze für ein mitgebrachtes Picknick sind vorhanden. Ein Kiosk sorgt für Kaffee, Getränke und Kleinigkeiten.

Die Klosterküche steht für Selbstversorger bereit und wird gerade an Wochenenden von Familien und Jugendgruppen gern in Anspruch genommen. Um sich an warmen Tagen nach einem Ausflug im Meer eine Erfrischung zu gönnen, bietet sich der schöne lange Sandstrand von Port de Pollenca an, der links und rechts des Yachthafens entlang zieht. Schöner weißer feiner Sand an dem flach abfallenden Strand ist bestens geeignet für ein erholsames Sonnenbad. Der ebene Einstieg ins Meer zieht natürlich besonders Familien mit Kindern an, sodass es in der Hochsaison auch schon manchmal eng werden kann.  
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