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Informationen und Impressionen zu Bukowina in Rumänien

 

Rumänien / Die Karpaten

Die Karpaten sind neben den Alpen, die wichtigsten Gebirge Europas. Doch sind sie weniger bekannt, da man in der Vergangenheit wenig dafür getan hat um sie für den Tourismus attraktiv zu machen.

Es lohnt sich die wunderschönen Regionen die hier liegen zu besuchen, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen den freundlichen und herzlichen Menschen die man hier auf Schritt und Tritt trifft.

 

 

Bukowina (Buchenland)

Die Bukowina befindet sich im Südosten Europas. Es ist eine Landschaft mit einer reichen historischen Vergangenheit. Das nördliche Teil der Bukowina gehört zur Ukraine, wobei der südliche Teil zu Rumänien gehört. Im östlichen Teil des Buchenlandes befindet sich Bessarabien. Im Süden der Bukowina befinden sich die Karpaten. Nach Siebenbürgen kann kann man von hier aus durch den Borgo Pass gelangen. Den kennen Sie bestimmt aus dem weltberühmten Roman " Dracula ". Durch Bukowina fließt der Prut.

Hier finden sie dichte Wälder, kristallines Wasser das aus den Gebirgsquellen entspringt, tiefe Täler und wunderschöne Wanderwege.

Wenn Sie beim Wandern im Sommer einer Alm begegnen, werden Sie nach Tradition mit Käseprodukten bewirtet. Die Hirten freuen sich immer sehr über kleine, einfache, Geschenke als Dankbarkeit für ihre Gastfreundschaft.

 

 

Vatra Dornei - die Perle der Bukowina

Die Stadt liegt inmitten der Ostkarparten. Sie besitzt ein modernes Transportnetz. Durch die Eisanbahnlinie, kann man von hier aus bequem Siebenbürgen erreichen.Die Strassen führen durch eine Reihe von Pässe, wie zum Beispiel Tihuta, Prislop oder durch das Bistritz Tal und sichern so die Verbindung der Stadt mit allen Regionen des Landes. Vatra Dornei liegt in einer Höhe von ca 800 m über dem Meerespiegel.

In der Nähe der Stadt befindet sich das vulkanische Gebirge Calimani, im Osten die Massive Giumalau-Rarau und im Norden die Höhen Suhardu. Die Gebirge rings um Vatra Dornei sind etwas niedriger( 1300 m ). Die Umgebung ist von einer unbeschreiblichen Schönheit.

In Vatra Dornei befindet sich ein alter Stadtpark in dem Eichhörnchen frei herumlaufen und von den Kleinen aber auch den Erwachsenen sehr beliebt sind. Diese füttern sie mit Haselnüssen. Zahlreiche Mineralwasserquellen sind hier zu finden. Deshalb wurde es von der Rumänischen Akademie zum Mineralwasserquellenreservat erklärt.

.Wer seine Wissensbegierde stillen will kann das Stadtmuseum besuchen mit seinen drei Abteilungen: zeitgenössische Kunst, Naturwissenschaften und die Jagd. Dieser wurde im Jahre 1954 gegründet und bietet interessante Informationen über die Geschichte der Region an, über Flora und Fauna sowie auch über die Jagd in der Gegend.

Vatra Dornei ist aber auch ein berühmter Kurort. Dank der zahlreichen Heilquellen die sich hier befinden, die reich an Eisen, Natrium, Magnesium und Kalzium sind kann man Krankheiten wie Rheuma, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, Arthrose, Lungen- und Bronchialbeschwerden erfolgreich behandeln.

Die Stadt bietet aber auch zahlreiche Sportmöglichkeiten an. Man kann bergsteigen, Schifahren oder wandern. Es gibt hier zwei Skipisten von 3000 m und 900 m Länge. Ein Skilift transportiert sie aus der Stadt bis zum Schwarzen Hügel.

 

Die Klöster der Moldau

Das Putna-Kloster (Mánástirea Putna)

Das Kloster Putna wurde vom Fürsten Stefan der Große im 15 Jh. erbaut. Auf der llinken Seite des Klosters befindet sich eine Anhöhe. Die Legende sagt dass Fürst Stefan, nach eine seiner Schlachten gegen den Türken, von hier einen Pfeil mit seinem Bogen abschoss und beschlossen hatte dass dort, wo der Pfeil fallen sollte, man das Kloster erbauen würde.

Das Kloster wurde von Kosaken im 17 Jh. zerstört die es beraubt hatten. Später wurde es neu aufgebaut, doch es wurde von denselben Kosaken und Polen Ende des 17 Ih. wieder ausgeraubt. Danach wurde es durch ein Erdbeben zerstört und abermals neu erbaut. Unverändert blieb der Schatzturm, auf der westlichen Seite des Klosters. Im Grabraum ist die Fürstenfamilie begraben, Fürst Stefan, seine Gemahlin, sowie die beiden Söhne Bogdan und Petru.

 

Das Arbore-Kloster (Mánástirea Arbore)

Wurde im Jahre 1502 von dem Statthalter des Thronsitzes von Suceava, Luca Arbore, erbaut. Auch hier kann man die einmalige Moldauer Baukunst bewundern: Ziegelkuppeln die sich auf Bögen stützen. Auf der rechten Seite des Eingangs ruht Luca Arbore, der Bauleiter des Klosters. Die Aussenwände sind herrlich bemalt. Auch dieses Kloster wurde mehrmals beschädigt durch die türkischen Invasionen, aber danach wieder restauriert.

 

Das Sucevita-Kloster (Mánástirea Sucevita)

Im 16 und 17 Jh. haben einige Bojaren und Gelehrte eine Stiftung gegründet deren Ziel das Erbauen des Sucevita Klosters war. Dadurch sicherten sie sich auch einen Ort zur Aufbewahrung ihres Vermögens. Die Bauleitung wurde vom Mitropoliten Gheorghe Movila übernommen.

Die Mönche Ion und Sofronie fertigten die Aussenwandmalerei, deren Thematik einen antiosmanischen Charakter aufweist. Das Vermögen der familie Movila wurde später in den Geheimkellern des Klosters gefunden und von der Fürstin Elisabeth nach Polen gebracht. Die Aussenwandmalerei ist heute noch sehr gut zu erkennen.Die dominierende Farbe ist das Dunkelgrün. Hinter dem Anwesen befindet sich ein Hügel mit einem steinernen Kreuz. Von diesem Hügel aus haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf die Landschaft.

 

Das Moldovita-Kloster (Mánástirea Moldovita)

Das Kloster wurde unter Anleitung des Fürsten Rares im Jahre 1532 erbaut. Sie besteht aus 5 Innenräume die getrennt sind voneinander. Die innere Wandmalerei stellt Motive über die " himmlische Schar der Heiligen " dar. Die vorherrschende Grundfarbe ist Rot und hat sich sehr gut an der südlichen Seite der Kirche erhalten, wobei sie an der nördlichen und westlichen Seite, durch Witterungen, zum größten Teil verwischt wurde. Das Kloster beherbergt auch ein Museum.

 

 

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