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Cala Figuera
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Mallorca Südost
Cala Figuera
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Cala Figuera
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Im Südosten von Mallorca überrascht das wohl schönste Fischerdorf der
Insel mit seinem kleinen, weitgehend naturbelassenen Hafen, der von
Bootshäusern und weißgetünchten Ferienhäuschen mit grünen Fensterläden und
Türen umgeben ist. Cala Figuera gehört zur Gemeinde Santanyi und liegt
abseits vom großen Touristentrubel. Es zeichnet sich durch die
zweigeteilte fjordähnliche Bucht aus, die einst der Hafen von Santanyi
war. Idyllisch zeigt sich das Ufer des „linken Arms“, welches gesäumt ist
von bunten Fischerbooten und Fischerhäusern mit ihren charakteristischen
Bootsgaragen. Teilweise nur über steile Treppen zu erreichen, finden Sie
hier, sehr malerisch gelegen, auf Felsen gebaute Fischerhütten. Ganz
ungestört erledigen auch heute noch die Fischer ihre Arbeit im Hafen und
säubern ihren Fang in den Booten oder flicken ihre Netze.
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In den letzten Jahren wurde der Hafen verhalten modernisiert - Autos sind
seither im zentralen Hafengebiet nicht mehr erlaubt. So begegnen Sie auf
dem an beiden Seiten der Bucht entlang führenden Spazierweg zwar immer
wieder Touristen, doch verglichen mit anderen Orten auf Mallorca treten
diese hier verhalten auf. Denn in Cala Figuera fehlen erfreulicherweise
größere Hotelanlagen, da der Ort über keinen eigenen Sandstrand verfügt.
Zwar ermöglichen Treppen, die ins Wasser führen, das Baden direkt im Ort,
doch die nahe gelegenen Sandstrände Cala Santanyi, Cala Mondrago und Cala
Llombards ziehen Badefreudige und Sonnenanbeter magnetisch an. Diese
können leicht mit Bussen oder Booten erreicht werden. Wer es sportlich
mag, fährt mit dem Fahrrad zum ca. 4 km entfernten Cala Santanyi. Ein
Fahrradverleih hält Touren- und Kinderräder für Sie bereit. Ein deutliches
Wachstum des Städtchens ist seit der Entstehung zahlreicher Ferienhäuser
abseits des Hafens zu beobachten, überschaubar ist es dennoch geblieben.
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Durch den Erhalt seiner Ursprünglichkeit ist Cala Figuera ein attraktives
Ziel für einen Ausflug und zieht, besonders in der Nebensaison, auch eher
Ruhesuchende und Naturliebhaber an, die sich an den malerischen Häuschen
und den bunten Booten erfreuen und nach einem gemütlichen Spaziergang in
einem der vielen und guten Fischrestaurants oder Terrassencafes einkehren.
Von einigen Restaurants und Cafes mit Aussichtsterrassen, bietet sich ein
wunderschöner Blick auf die Bucht und die Umgebung. Ein Spaziergang durch
den Ort bis zum Ende der Bucht ist absolut empfehlenswert. Setzen Sie
diesen Weg bis zur Steilküste fort, so eröffnet sich Ihnen bei guter Sicht
ein phantastischer Blick auf die südlich von Mallorca gelegene Insel
Cabrera, die weitgehend unbewohnt ist. Gegenüber von Cala Figuera auf der
anderen Seite der Bucht sehen Sie den Wachturm Torre d’en Beao.
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Etwa 3 km entfernt lädt Sie das ländliche Städtchen Santanyi mit seinen
charmanten Sehenswürdigkeiten und den zweimal wöchentlich stattfindenden
Märkten zum Schlendern und Verweilen ein. In dem eher beschaulich
wirkenden Santanyi können Sie eine wunderschöne Natur entdecken, Ruhe
finden und ein spanisches Leben abseits des Trubels erleben. Ein Tipp für
alle, die sich ungern an Touristenhochburgen aufhalten. In nur 5
Gehminuten erreichen Sie die malerische Bucht
Cala Santanyi. Der feine Sandstrand ist hervorragend für Familien mit
Kindern geeignet, da er sehr flach abfallend ist. Wellengang und
gefährliche Strömungen stören hier durch die tief eingeschnittene Bucht
das Badevergnügen nicht.
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Rettungsschwimmer des Roten Kreuzes überwachen den Badestrand. Für das
leibliche Wohl ist auch gesorgt. Gemeinsam mit der schönen Bucht
Cala Llombards ziehen diese beiden
traumhaften Strände besonders Tagesbesucher oder Individualtouristen an,
da sie sich bislang ihre natürliche Schönheit ohne störende touristische
Infrastruktur erhalten haben. Nicht unerwähnt bleiben sollte einer der
schönsten Strände, der Naturstrand Es Trenc,
den Sie in ca. 12 km Entfernung finden.
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Das subtropische Klima bietet Ihnen optimale Bedingungen für einen
unvergesslichen Urlaub – die Winter sind eher kurz, die Sommer angenehm
warm. Ohne störenden Massentourismus können Sie hier die Insel von einer
eher ursprünglichen Seite genießen. Der Anbau von Mandelbäumen bietet
neben dem Abbau des auf Mallorca viel genutzten Kalksandsteins marès einen
der wichtigsten Industriezweige in Santanyi. Berühmt geworden ist dieser
zunächst helle Stein bester Qualität, der später gelbbraune Töne annimmt,
durch die Kathedrale La Seu in der Inselhauptstadt Palma. Der Tourismus in
dieser Region nimmt jedoch auch ständig an Bedeutung zu. Glücklicherweise
ist die Bucht jedoch nicht so überlaufen und verbaut, doch in der
Hochsaison kann es auch hier schon mal etwas eng werden.
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Um den Mittelpunkt der Kleinstadt, der Placa Major, finden Sie die
Hauptsehenswürdigkeiten von Santanyi. Die Altstadt spiegelt den
mallorquinischen Volksarchitekturstil aus Sandstein mit zahlreichen
Bogeneingängen wider. Die schöne alte Pfarrkirche San Andrés stammt aus
dem 18. Jahrhundert, ist vollständig aus Santanyi Stein gebaut und
beherbergt eine wundervolle barocke Orgel. Ein Glockenturm wurde im Jahr
1850 angeschlossen.
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Direkt neben der Pfarrkirche befindet sich die wunderschöne im
Übergangsstil zwischen Romanik zur Gotik erbaute Kapelle El Roser
(Rosenkranzkapelle) mit einem Kreuzrippengewölbe aus dem 14. Jahrhundert.
Ebenfalls an der Placa Major gelegen, zieht das Rathaus aus dem Jahre 1902
bewundernde Blicke auf sich. Geschmückt wird das Dachgeschoss von einer
großen Uhr. Darunter befindet sich das Wappen der Stadt.
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Ein Teil der alten Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert,
erbaut zur Verteidigung bei Angriffen, ist noch mit dem alten Stadttor sa
Porta Murada und seinem Turm erhalten geblieben und zu besichtigen. Der
Turm beherbergte ehemals das Gefängnis der Stadt. Fünf Kilometer östlich
von Santanyi, zwischen Porto Petro und Cala Figuera, wurde 1992 von der
Regierung der Naturpark Mondrago errichtet. Das Herzstück dieses Parks
bilden die beiden sehr schönen und ruhigen Strandabschnitte Sa Font de
n’ Alis und s’ Amarador.
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Auch die Botaniker und Vogelkundler unter Ihnen kommen auf ihre Kosten.
Das Naturschutzgebiet hält für Sie seltene Orchideen, eine Vielzahl
verschiedener Vogelarten und auch die vom Aussterben bedrohten heimischen
Landschildkröten zur Betrachtung bereit. Nicht versäumen sollten Sie einen
phantastischen Rundumblick über die Landschaft bis hin zum Meer, wenn Sie
die historische Wallfahrtskirche Nuestra Senora de la Consolacion auf
einem Hügel zwischen Santanyi und Alqueria Blanca besuchen. Das prunkvolle
Gebäude aus dem 15. Jahrhundert hat ein Kirchenschiff mit Gewölbedecke.
Gläubige und Kulturinteressierte werden immer wieder von den
beeindruckenden Kunstwerken und Fresken im Inneren der Kirche angezogen.
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