Entstehung
Inmitten des karpatischen Bogens hat sich eine tiefe, langsame Versenkung von etwa 4500 m gebildet, dadurch dass die Karpaten ringsherum sich geformt und gehoben haben. Am Anfang vom Meereswasser bedeckt, wurde diese Senke lange sedimentiert so dass mit der Zeit die gesamte transsilvanische Talsenke Festland wurde.
Relief
Die transsilvanische Talsenke wird von den rumänischen Karpaten von allen Seiten begrenzt. Sie weist Höhen von etwa 500 – 600 m auf. In Richtung Westen, entlang der Mieresch, wird dann die hügelige Landschaft niedriger ( 300 – 400m ) um dann im Osten sich wieder zu erheben und beim Kontakt mit dem vulkanischen Gebirge auf 1000 m zu gelangen.
Gewässer
Zahlreiche Flüsse durchqueren diese Region Rumäniens und bilden wunderbare Täler, mit einer üppigen Flora und Fauna. So kann man den Somes erwähnen, mit seinen Nebenflüssen der große und der kleine Somes, die aus den Bistritzhügeln entspringen. Dann wäre noch der alte Mieresch, der die gesamte Talsenke durchquert, sich weiter durch die Westgebirge schlängelt um dann im Westen des Landes, kurz von der ungarischen Grenze in der Theiß zu münden. Seine Nebenflüsse die aus den Orientalischen Karpaten entspringen durchfließen die Tarnava Senke. Im Norden der transsylvanischen Senke erstreckt sich die zu den Fogarascher Gebirge dazugehörigen Talsenke die vom Fluss Alt und seinen zahlreichen Nebenflüssen wie ein Netz durchwebt wird.
Flora und Fauna
Die transsylvanische Senke befindet sich in der so genannten Waldzone, gekennzeichnet durch Tannen-, Eichen- und Buchenwälder. Unter den besonderen Tierarten kann man hier den braunen Bär, den Berghahn, den karpatiner Hirsch und den Lux erwähnen. Die Vielfalt an
Wild ermöglicht auch dass hier in der Jagdsaison ein reger Verkehr an Touristen herrscht die in diesem Gebiet ihr Können unter Beweis stellen können.

Klima
In dieser Region des Landes herrscht ein Klima dass den hohen und den niedrigen Hügeln spezifisch ist, mit zahlreichen Niederschlägen und durchschnittliche Jahrestemperaturen Temperaturen von 16 Grad im Juli und -6 Grad im Januar. Im Winter ist die dicke, lang andauernde Schneeschicht ( 6 Monate ) ideal für einen aktiven Skiurlaub.

Bevölkerung
In dieser zentralen Region des Landes befinden sich zahlreiche Großstädte, mit einer hohen Bevölkerungsdichte. Hier leben seit Jahrzehnten Sachsen, Rumänen und Ungarn in gutem Einverständnis miteinander.

Geschichte
Zuerst von den Dakern bevölkert, dann von den Römern erobert, dazwischen von den Osmanen und danach vom Österreich – Ungarischen Imperium besetzt um zum Schluss 1918 mit Rumänien vereinigt zu werden, erlebt dieser Teil des Landes eine tumultvolle Zeit. Die meisten Städte wurden im Mittelalter gegründet, sowie Kronstadt, Schessburg, Hermannstadt oder Bistritz. Die deutsche Benennung stammt daher dass diese Städte im elften beziehungsweise im dreizehnten Jahrhundert von den sächsischen und von den ungarischen Einwanderern erbaut wurden. Auch heute noch wird in diesen Städten Deutsch und Ungarisch gesprochen. Traditionen und Bräuche werden wie vor Jahrzehnten noch gepflegt. Die Menschen sind herzlich und zuvorkommend, fleißig und äußerst gastfreundlich.
Andere Siedlungen gehen zurück bis in die dakisch – römische Periode. Nach der Eroberung Daziens durch das römische Reich, sind hier blühende Städte entstanden die eine bedeutende wirtschaftliche Entwicklung kennen lernen. Solche Städte sind Klausenburg ( lat. Napoca ), Alba Iulia ( lateinisch Apullum ), Potaissa, Porolissum und andere.
Transsylvanien ist die vielleicht am meisten von Burgen besiedelte Landschaft Südosteuropas. Die bekannteste davon ist wohl die Burg des Grafen Dracula, erst weltberühmt geworden durch Bram Stokers Bestseller.
In dieser traumhaften Landschaft, von Flüssen durchquert, von den Karpaten begrenzt und zwischen dichten Wäldern eingebettet befinden sich unsere Ferienhäuser, gut ausgestattet um Ihnen einen erholsamen, ruhigen Urlaub zu bieten.
Transsylvanien können Sie mit dem Zug, mit dem Flugzeug, mit dem Bus oder mit dem PKW erreichen.
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